Prävention und Therapie der Zahnerosion

Prävention der Zahnerosion

Zur Vorbeugung einer Zahnerosion müssen individuelle Risikofaktoren ermittelt werden, und zwar am besten schon vor der Diagnose erster erosiver Läsionen.

Primärprävention:


Die Primärprävention umfasst konkrete Massnahmen zur Kontrolle von Ernährung und Mundhygieneverhalten sowie die Behandlung etwaiger Grunderkrankungen und Modifikation verhaltensbezogener Risikofaktoren, die zu einer Erosionsexposition führen. Für die Mundhygiene wird die Benutzung weicher Zahnbürsten und einer wirksamen Erosionsschutz-Zahnpasta empfohlen, um eine Abrasion durch Erosion aufgeweichten Zahnschmelzes beim Zähneputzen zu minimieren.

  • Der Patient weist keine klinischen Zeichen einer Zahnerosion auf
  • Ziel: der Entstehung neuer erosiver Läsionen vorbeugen 

Sekundärprävention:

Die Sekundärprävention besteht häufig aus Primärpräventionsmassnahmen plus zusätzlichen Massnahmen wie beispielsweise der Anwendung zinnhaltiger Zahnspülungen und topischer Fluoridierung (zum zusätzlichen Kariesschutz).

  • Der Patient weist klinische Zeichen einer Zahnerosion auf
  • Ziel: einem Fortschreiten bereits bestehender erosiver Läsionen vorbeugen

Wenn Aspekte der Primärprävention ausser Acht gelassen werden, ist die Behandlung voraussichtlich zum Scheitern verurteilt.