Einflussfaktoren und Mechanismen der Zahnerosion

Faktoren, welche die Zahnerosion fördern:

  • Säurehaltige Nahrungsmittel und Getränke verursachen Erosion, indem sie den Zahnschmelz aufweichen und für Zahnabnutzung anfällig machen (chemischer Faktor).
  • Verhaltensweisen wie z. B. Zähneputzen und individuelle biologische Faktoren, wie der Speichelfluss, spielen ebenfalls eine sehr wichtige Rolle.
  • Das Erosionsrisiko steigt bei saurer Zahnumgebung (chemischer Faktor), niedriger Konzentration an Zahnmineralien im Speichel (biologischer Faktor) oder durch inadäquate Mundhygienetechniken (Verhaltensfaktor).
Faktoren, welche die Zahnerosion hemmen:

  • Die Aufrechterhaltung einer neutralen Zahnumgebung, eine günstige Speichelzusammensetzung und adäquates Zahnhygieneverhalten können das Risiko senken und eine Remineralisierung und Härtung des aufgeweichten Zahnschmelzes begünstigen.
Fazit:

  • Zu einer Verschiebung des Gleichgewichts von gesunden zu erosionsfördernden Bedingungen kommt es z. B. durch übermässigen Konsum säurehaltiger Getränke, die durch den vorhandenen Speichel nicht mehr kompensiert werden können.
  • Kurz zusammengefasst, steht die Zeitdauer bis zur Wiederherstellung eines neutralen Milieus in der Mundhöhle in einem proportionalen Verhältnis zu der titrierbaren Säure, dem pH-Wert, der Säurestärke und dem Kalziumchelatbildungsvermögen der erosiven Substanz.
  • Je mehr Zeit für eine Neutralisation benötigt wird, umso länger sind die Zähne einem erosiven Milieu ausgesetzt.