Biologische Faktoren – Zahnschmelz

Zusammensetzung:

  • Zahnschmelz enthält Hydroxylapatit, der nicht vollständig mit Kalzium gesättigt ist.
  • Unter normalen Bedingungen bringt der Speichel zusätzliche Ionen (Kalzium-, Phosphat- und Carbonationen) in die Mundhöhle ein und erzeugt eine pH-neutrale Umgebung für die Zähne, in welcher der Zahnschmelz hart ist und das Dentin schützt.


Folgen eines Säureangriffs:

  • Wasserstoffionen lösen Zahnmineralkristalle auf und verbinden sich entweder mit den Carbonationen oder den Phosphationen, was zu einer Demineralisierung führt.
  • Demineralisierter Zahnschmelz ist anfälliger für Zahnhartsubstanzabbau.

Die Zahnschmelzremineralisierung beschränkt sich auf aufgeweichten Zahnschmelz und erfordert häufig externe Massnahmen wie beispielsweise die Anwendung von zinn- und/oder fluoridhaltigen Zahnspülungen.
Es kann sinnvoll sein, Ihren Patienten zu empfehlen, dass sie ihre Aufnahme kalzium- und phosphathaltiger Lebensmittel wie z. B. Käse erhöhen sollen.