Epidemiologie der Zahnerosion


Dies ist eine Übersicht über epidemiologische Studien zur Zahnerosion bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Angabe des Landes, des Veröffentlichungsjahrs und der Anzahl der Probanden.

Angegeben sind der gewichtete Durchschnitt in den einzelnen Altersgruppen (19,1 %, 47,8 %, 46,9 %) und der Gesamtmittelwert (37,9 %).

Nach dieser ungefähren Schätzung liegen bei etwa einem Drittel der westlichen Bevölkerung Zeichen einer Zahnerosion vor.

Durch Klicken auf die einzelnen Altersgruppen werden die detaillierten Analyseergebnisse sichtbar.






• Epidemiologie der Zahnerosion
• Epidemiologie bei 5- bis 9-Jährigen
• Epidemiologie bei 10- bis 17-Jährigen
• Epidemiologie bei 14- bis 88-Jährigen
• Epidemiologie bei 5- bis 88-Jährigen – Eine Übersicht

Nähere Informationen zur Epidemiologie der Zahnerosion:

  • Es liegt keine eindeutige Evidenz zu Unterschieden zwischen Kindern und Erwachsenen bezüglich der Anfälligkeit für Zahnabnutzung vor.
  • In vitro sind Milchzähne 1,5-mal erosionsanfälliger als bleibende Zähne (Amaechi et al. 1999). Nach Ansicht von Jaeggi & Lussi 2006 ist es jedoch unwahrscheinlich, dass dieser Unterschied zu einem grossen Unterschied in der Prävalenz erosiver Läsionen in vivo führt.
  • Dennoch werden bei Jungen häufiger Läsionen festgestellt, und mit zunehmendem Alter scheint es zu einem linearen Anstieg der Anzahl und Grösse von Läsionen zu kommen (Kahn et al. 2001).
  • Ausserdem erhöhen erosive Läsionen bei Milchzähnen das Risiko der Entstehung erosiver Läsionen bei bleibenden Zähnen (Ganss et al. 2001a).